Ein kurzer Überblick im Teilzeit Jungle

Stunden reduzieren und in Teilzeit arbeiten ist heutzutage in aller Munde. Immer mehr Menschen entscheiden sich dazu ihre Arbeitszeit zu reduzieren, um mehr Zeit für ihre persönlichen Wünsche zu haben. Da dies natürlich bei jedem anders aussehen kann, eignet sich auch unter Umständen für jeden ein anderes Teilzeitmodell!

Welche Varianten es gibt, wie sie sich unterscheiden und wofür sie sich besonders gut eignen, findest du in diesem Beitrag.

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Was bedeutet überhaupt Teilzeit?

Teilzeit beginnt nicht erst, wenn du 20 Stunden oder weniger pro Woche arbeitest. Die Definition von der Höhe der Stunden, die bei dir in der Firma als Teilzeit gelten, hängt von der Normalarbeitszeit in deinem Unternehmen ab. Wenn also der Standard-Arbeitsvertrag in deiner Firma 40 Stunden pro Woche vorsieht, gelten bereits 35 Stunden als Teilzeit. Theoretisch sogar schon 39h. 😉

In solchen Fällen spricht man häufig von einer „vollzeitnahen Teilzeit“.

Wenn du also denkst „Hilfe, wie soll ich denn von den paar Stunden als Teilzeitkraft leben können“, solltest du erst nochmal checken, was bei euch schon als Teilzeit gilt. Vielleicht würde dir ja schon eine Reduktion von 40 auf 35 Stunden helfen, um deine Lebensbalance zu verbessern und mehr Freizeit zu haben. Dann giltst du zwar offiziell als Teilzeit, erhältst aber immer noch ein vergleichsweise hohes Gehalt und musst nur wenige Abstriche machen,

Habe ich überhaupt einen Anspruch auf Teilzeit?

YES!

Das ist die mit Abstand wichtigste Erkenntnis, die du jetzt haben solltet. Wir denken immer, dass unser Chef ja da eh nicht mitmachen wird und mich niemals in Teilzeit gehen lassen wird. Aber: Dafür bräuchte deine Führungskraft wirklich gute Gründe!

Nach §8 TzBfG gibt es einen gesetzlichen Anspruch auf Teilzeit, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Du arbeitest seit mehr als 6 Monaten in deiner Firma
  • Deine Firma beschäftigt mehr als 15 Angestellte
  • Du stellst einen schriftlichen Antrag mit gewünschtem Beginn und Stundenzahl – Die Stundenzahl solltest du natürlich mit deinem Vorgesetzten am besten einvernehmlich aushandeln. Je realistischer es für beide Parteien ist, desto unwahrscheinlicher ist eine Ablehnung des Antrags
  • Es gibt keine dringenden betrieblichen Gründe, die dagegen sprechen
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Um Gründe gegen deinen Teilzeit-Antrag als „dringend“ einzustufen, muss aber bei deiner Firma schon einiges auf dem Spiel stehen. Rein rechtlich gesehen sind für eine Firma auch Umstrukturierungen zumutbar, um einen Antrag auf Teilzeit zu ermöglichen. Wenn es tatsächlich einschlägige Gründe gibt, muss dein Arbeitgeber dir diese bis einem Monat vor Beginn der gewünschten Teilzeit schriftlich vorlegen. Umgekehrt bedeutet das: wenn du bis 1 Monat vor dem gewünschten Teilzeit-Start keine Gründe vorgelegt bekommst, gilt die Zustimmung des Arbeitgebers automatisch als erteilt.

Sollte dein Antrag berechtigt abgelehnt worden sein, kannst du erst nach 2 Jahren einen erneuten Antrag auf Teilzeit stellen.

Beachte aber: möchtest du in den Vollzeitvertrag zurückkehren, gibt es keinen gesetzlichen Anspruch darauf! Allerdings wärst du lauf §9 TzBfG im Falle einer offenen Vollzeitstelle in eurem Unternehmen vorrangig vor externen Bewerbern zu berücksichtigen.

Gut zu wissen! Was das Recht sonst noch zu Teilzeit sagt

Diskriminierung

Als Teilzeitmitarbeiter:in hast nach § 4 TzBfG dieselben Rechte wie Beschäftigte in Vollzeit. Das heißt zum Beispiel auch, dass du nicht von Weiterbildungen ausgeschlossen werden darfst. Das gilt natürlich auch für die Angst vieler, dass sie nur noch „Deppals-Aufgaben“ (wie man in Franken so schön sagt) bekommen könnten, sobald sie Teilzeit arbeiten und von interessanten Projekten ausgeschlossen werden. 

Bei Nachteilen, die nur für Teilzeitler gelten, ist extreme Vorsicht für deinen Arbeitgeber geboten. Da bis heute vor allem viele Frauen in Teilzeit arbeiten, könnte das im Zweifel sogar als geschlechtliche Diskriminierung eingestuft werden.

Stillschweigende Vertragsänderung

Eine andere Sorge vieler ist, dass sie dann zwar auf dem Papier Teilzeit arbeiten und auch nur so bezahlt werden, aber in Realität doch wieder die selben Stunden arbeiten wie vorher. Sollte dein Arbeitgeber dir als Teilzeitkraft über einen längeren Zeitraum täglich Mehrarbeit anordnen, kann sich dein Arbeitsvertrag dadurch automatisch ändern. Werden Überstunden zur Regel und du hast keine Möglichkeit diese abzubauen, sind die tatsächlichen täglichen Arbeitsstunden maßgebend. Der Arbeitsvertrag ändert sich dadurch automatisch und stillschweigend, siehe Urteil LAG Hamm vom 4. Mai 2006.

Welche Teilzeit-Modelle gibt es ?

Wer in Teilzeit arbeiten möchte, hat zahlreiche verschiedene Möglichkeiten. Ich habe mal versucht die Gängigsten zusammenzufassen:

Reduzierung der täglichen Arbeitszeit

Logisch: die wohl gängigste Form der Teilzeit. Du arbeitest zum Beispiel anstatt deiner täglichen 8 Stunden (bei 40h-Vertrag, 5 Arbeitstage) nur noch 6 Stunden pro Tag und kommst damit neu auf einen 30h-Vertrag.

Ganz wichtig ist diese Form vor allem für Eltern, deren Kinderbetreuungseinrichtungen schlichtweg gar nicht so läge auf haben und deswegen jeden Tag einen früheren Feierabend brauchen, um ihre Kinder von Kita oder Schule abzuholen. Aber auch, wenn du einfach täglich ein bisschen mehr Freizeit möchtest, um entspannt Sport oder deinen Hobbys nachzugehen, eignet sich diese Form besonders gut.

Vorteil hierbei ist, dass du bei gleichbleibender Anzahl der Arbeitstage auch weiterhin die selbe Menge an Urlaubstagen hast wie vorher.
Selbstredend ist natürlich jedoch, dass sich das Gehalt entsprechend reduziert. Um dir grob durchzurechnen, was das in deinem konkreten Fall bedeutet, lohnt sich der Blick auf den Teilzeit Rechner des Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Reduktion der Arbeitstage pro Woche

Streng genommen muss das noch nicht mal ein Teilzeitvertrag sein, sondern geht sogar auf Vollzeit-Basis: Du hast zum Beispiel einen 35h-Vertrag und arbeitest bisher 7 Stunden an 5 Tagen die Woche. Nun teilst du die selben Stunden auf 4 Tage pro Woche auf und arbeitest ab sofort 8,75 Stunden pro Arbeitstag. Beachten solltest du aber, dass auch bei der Aufteilung deiner Stundenzahl auf weniger Arbeitstage die Höchstarbeitszeit von 10 Stunden pro Arbeitstag gilt (§3 ArbZG) gilt.

Perfekt ist eine Reduktion der Arbeitstage zum Beispiel, wenn du an einem Tag in der Woche gerne einer Nebenbeschäftigung nachgehen würdest. Zum Beispiel weil du Donnerstags gerne Yoga im örtlichen Fitnessstudio unterrichten möchtest oder einmal pro Woche ehrenamtlich bei der Tafel Lebensmittel ausgibst. Aber auch für leidenschaftliche Wochenend-Verreiser ist diese Form natürlich prädestiniert: Wenn du immer Freitags oder Montags frei hast, kannst du schöne lange Wochenendtrips machen ohne dir extra freinehmen zu müssen.

Bei dieser Form reduziert sich natürlich auch die Höhe deiner Urlaubstage. Hattest du vorher 30 Urlaubstage bei deiner 5-Tage-Woche, wären es jetzt nur noch 24 Tage (= 30 UT / 5 ATwoche * 4 ATwoche = 24 UTneu). Da du dir aber ja jetzt diesen einen Urlaubstag in einer Urlaubswoche eh sparst, weil du da generell frei hast, entsteht nur selten ein Nachteil daraus.

Kombination aus Anzahl und Dauer der Arbeitstage

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Das ist natürlich deutlich gängiger als die gleiche Stundenzahl in weniger Tage zu „pressen“. Du kannst deinen neuen 30h-Vertrag aus dem 1. Beispiel ja auch auf 4 anstatt 5 Tage aufteilen. So würdest du dann 7,5 Stunden pro Tag arbeiten. Die Auswirkungen daraus kannst du natürlich ebenfalls mit dem Teilzeit Rechner zur Orientierung ausrechnen.

Damit kombinierst du natürlich die Vorteile aus beiden Varianten. Du hast täglich einen früheren Feierabend und zudem auch einen Tag frei pro Woche. Sehr beliebt ist diesen Modell bei nebenberuflichen Selbstständigen. Gerade in meiner Branche als Coach sieht man dieses Modell häufig. An 4 Tagen werden nach Feierabend Coachings gegeben und am freien Tag macht man dann Buchhaltung, Angebote, Dokumentationen, Weiterbildung, Recherche etc. 

Saisonteilzeit

Hier arbeitest du zum Beispiel nicht 12 Monate im Jahr Vollzeit, sondern wechselst in der ruhigeren Zeit des Jahres in Teilzeit, um Überkapazitäten bei sinkender Nachfrage zu kompensieren.

Logisch: In der Tourismusbranche super beliebt! Vor allem in Orten, die in der Badesaison super beliebt sind, viel Sommertourismus haben und im Winter dann nur einheimische Gäste bedienen, eignet sich das Modell natürlich ideal, damit nicht alle Beschäftigten nasebohrend herumstehen, wenn kaum Gäste kommen.

Sabbatical

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Das fällt einem vielleicht erst mal nicht direkt unter dem Stichwort Teilzeit ein, sondern eher wenn man über Urlaub spricht. Aber im weiteren Sinne ist es auch ein (zeitlich beschränkter) Teilzeitvertrag. Du bekommst zum Beispiel über einen Zeitraum von 12 Monaten nur 75% deines Gehaltes, arbeitest dafür in 9 von 12 Monaten Vollzeit und genießt die übrigen 3 Monate einen Freizeitblock, in dem du gar nicht arbeitest.

Ein Sabbatical eignet sich natürlich vor allem für lange Reisen. Egal ob Weltreise oder eine Pilgerreise, Auszeit im Kloster oder 4-Wochen Ayurveda-Kur. So lange Urlaub am Stück hat man im Normalfall selten und kann sich über ein Sabbatical diese Wünsche erfüllen. Aber auch, wenn du vielleicht gerade dabei bist ein altes Bauernhaus zu modernisieren oder eine intensive Weiterbildung zu belegen, eignet sich ein Sabbatical fantastisch, um dir den nötigen Freiraum zu geben.

Jobsharing

Hier handelt es sich um eine praktische Umsetzungsmöglichkeit von Teilzeit im Betrieb. Hierbei teilen sich zwei Teilzeitmitarbeiter:innen eine Vollzeitstelle. Tatsächlich ist diese Form der Teilzeit in einem extra Paragraphen im Gesetzt geregelt, nämlich unter §13 TzBfG. Übrigens müssen sich beide Personen gar nicht 50/50 die Stelle teilen, sondern können auch einen anderen Schlüssel dafür ansetzen. 

Job Sharing ist eine tolle Möglichkeit, um auch als Teilzeitkraft eine Führungsposition besetzen zu können! Denn, lasst uns ehrlich sein: Wir wünschen uns alle, dass Führungskraft in Teilzeit auch „normal“ möglich ist, die Praxis in den Betrieb zeigt jedoch aktuell leider noch eine andere Realität. Ich halte an dem Glauben fest, dass sich das in den nächsten Jahren noch wandeln wird und Jobprofile neu geschnitten werden. Bis dahin jedoch bietet Jobsharing eine tolle Möglichkeit seine Führungsambitionen auch als Teilzeitbeschäftigte:r ausleben zu können.

Elternteilzeit

Diese Form der Teilzeit, auch Teilzeit in Elternzeit genannt, beginnt im Anschluss an den Mutterschutz. Die Zahl der Stunden liegt dabei zwischen 15 und 30 Stunden und dauert mindestens 2 Monate. Bis zum 3. Geburtstag eures Kindes kannst du als Mutter aber auch als Vater einen Antrag mit 7-wöchiger Vorlaufzeit stellen, beziehungsweise bis zum 8. Geburtstag des Kindes dann mit 13 Wochen Vorlauf.

Für junge Eltern ist das ein fantastisches Modell, um mehr Familienzeit zu gewinnen. Zumal das sich auch toll mit der Elternzeit kombinieren lässt. Bsp.: Du bleibst als Mutter im Rahmen der regulären Elternzeit zu Hause, dein Partner möchte aber vielleicht nicht 2 Monate komplett Elternzeit freinehmen, sondern arbeitet für ein halbes Jahr nur noch 15h pro Woche und ihr habt damit jede Menge Zeit als Familie.

Schnupperform Brückenteilzeit

Seit 2019 gibt es auch die Möglichkeit der sogenannten Brückenteilzeit. Dabei handelt es sich um eine befristete Verringerung der Arbeitsstunden. Im §9a des TzBfG wurde die unter folgenden Voraussetzungen hinzugefügt:

  • Du arbeitest seit mehr als 6 Monaten in deinem Betrieb
  • Dein Betrieb hat mindestens 45 Angestellte (zzgl. Personen in Berufsbildung)
  • Dein Antrag auf Brückenteilzeit wurde mit 3 Monaten Vorlauf von dir fristgerecht gestellt und enthält einen festgelegten Zeitraum
  • Du planst für den Zeitraum von mindestens 1 Jahr bis maximal 5 Jahren in dieser Teilzeitform zu arbeiten

Auch hier hat dein Arbeitgeber wieder die Möglichkeit deinen Antrag aufgrund dringender betrieblicher Gründe abzulehnen.

Allerdings: diesen Anträgen muss er nur in einer gesetzlich festgelegten Staffelung stattgeben. Beispiel: Hat euer Betrieb 45 Mitarbeitende, kann dein Antrag abgelehnt werden, wenn sich bereits 4 Mitarbeitende aktuell in einer Brückenteilzeit befinden. Die genaue Staffelung findest du im Gesetztestext – sie gilt bis zu einer maximal Mitarbeiterzahl von 200 Personen.

Der Vorteil der Brückenteilzeit ist natürlich, dass du Teilzeit arbeiten damit einfach ausprobieren kannst und danach sicher wieder in deinen Vollzeitvertrag zurückkehren kannst. Allerdings solltest du berücksichtigen dass:

  • du während des laufenden Brückenteilzeitvertrages weder eine weitere Reduzierung noch eine Erhöhung deiner Stunden fordern kannst,
  • die Laufzeit der Brückenteilzeit gemäß deines Antrages fixiert ist,
  • du nach Ablauf erst mal wieder in deine alte Arbeitszeit zurückkehren musst und
  • du einen erneuten Antrag auf Teilzeit dann erst wieder frühestens nach einen Jahr Rückkehr in deine ursprüngliche vertragliche Arbeitszeit stellen kannst.

Vor- und Nachteile allgemein Teilzeit auf einen Blick

VorteileNachteile
Arbeitnehmer– Vereinbarkeit Beruf und Privat
– Nebenberufliche Selbstständigkeit möglich
– Zeit für Weiterbildungen
– Erholung
– Motivation
– Weniger Gehalt inkl. Weihnacht- und Urlaubsgeld
– Geringere Renteneinzahlungen
– geringerer Anspruch auf Arbeitslosengeld
– Risiko keiner möglichen Rückkehr in Vollzeit
– geringere Karrierechancen
Arbeitgeber– Erhöhung der Produktivität durch Erholungspausen
– Weniger Krankheitstage durch längere Ruhezeiten
– flexiblerer Personaleinsatz für Randzeiten oder Saisonschwankungen
– Teilzeitkräfte sind günstiger als Vollzeitkräfte
– Weniger Arbeitskraft zur Verfügung
– erhöhter organisatorischer Aufwand bei mehr Mitarbeitenden in Teilzeit anstatt weniger Mtarbeitenden in Vollzeit

Welches Teilzeitmodell ist dann das Beste für mich?

Diese Frage lässt sich nur äußerst individuell beantworten. Wie du oben siehst, gibt es zahlreiche verschiedene Formen und Umsetzungsmöglichkeiten. Je nachdem, welches Ziel du mit einer Arbeitszeitreduktion verfolgst, können sich unterschiedliche Präferenzen ergeben. Auch ist natürlich nicht in jeder Berufsgruppe oder jeder Branche jede Form möglich. Empfehlen würde ich immer eine Betrachtung deiner kompletten Situation inklusive Familie, Arbeitgeber und Kollegen.

In meinem Power-Coaching Teilzeit Job – Vollzeit Ich kann ich dir dabei helfen eine geeignete Lösung für dich zu finden und auch auszuloten, was finanziell für dich persönlich umsetzbar ist

Übrigens:
Falls du wissen willst, wie du mit den Auswirkungen auf deine Rente umgehen kannst, sei gespannt: Dazu wird es auch bald einen Blogbeitrag geben.
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