Über mich – Caroline Heft

In der einen Hälfte des Lebens opfern wir Gesundheit, um Geld zu erwerben.

In der anderen opfern wir Geld, um die Gesundheit wiederzuerlangen.

Und während dieser Zeit gehen Gesundheit und Leben von dannen.

Voltaire

Caroline Heft

How it startet…

Schön, dass du hier bist!
Mein Name ist Caroline Heft, ich bin 33 Jahre alt und lebe in Neunkirchen am Brand (Kreis Forchheim) im schönen Oberfranken.

Nach meinem Abitur 2007 habe ich eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht.
Seitdem arbeite ich in der Industrie vor allem im Bereich Projektabwicklung- und Controlling.

Ich habe 13 Jahre lang durchgepowert, komplexe Projekte geleitet, Probleme gelöst, Feuer bekämpft, Sonderaufgaben übernommen und ein internationales europäisches Team geleitet.

Ich war High-Potential, High-Performer, Leader, ein Vorbild im Job.

2020 kam dann plötzlich alles ganz anders:
Im Herbst fand ich mich auf einmal in einem Burnout wieder. Diese Tatsache überrollte mich mit derselben Heftigkeit wie die Erkrankung an sich. Ich im Burnout – das passte nicht zu mir. Schließlich funktionierte ich immer. Ich kannte keine Pausen oder weniger zu geben als mein Bestes. Und dann lag ich da auf einmal: unfähig noch irgendwas zu machen, zur Pause gezwungen und nicht mehr Herr über meinen Körper. Das war das erste mal seit meinem Abitur, dass ich wirklich mal zur Ruhe kam.

How it went…

Diese Erfahrung brachte mich zu der bisher spannendsten Reise:
die Reise zu mir selbst zurück.

In zahlreichen Selbsthilfebüchern, Psychotherapie und durch die liebevolle Unterstützung einer Coachin erkannte ich nach und nach die Puzzleteile, die dazu geführt hatten, dass ich ein Burnout bekam: Neben der viel zu vielen Arbeit hatte ich mir auch im Privaten nie echte Pausen gegönnt. Ich war irgendwie immer auf Achse, machte 5-6x pro Woche Sport und mein privater Terminkalender war ein Vierteljahr im Voraus ausgebucht.

Aber nicht nur im Äußeren war diese Unruhe zu erkennen. Auch im Inneren war es ständig laut und in Bewegung. Ich hatte immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich mal eine Aufgabe nicht pünktlich geschafft habe oder wenn ich mir Hilfe suchen musste. Hatte Angst, dass ich den Anforderungen nicht gerecht werde und ich als Low-Performer aufs Abstellgleis versetzt werde. Ich wollte gemocht, gelobt, anerkannt und bewundert werden dafür, was ich alles schaffe. Ich wollte zeigen, dass ich es halt doch konnte.

In der Zeit meines Krankenstandes lernte ich meine eigene Sprache wieder zu verstehen und danach zu handeln. Ich fing an in meinen Körper wieder hineinzuspüren, den ich so lange auf stumm geschaltet hatte, damit er mich nicht von meinen vielen Aufgaben abhielt. Damit erkannte ich nach und nach, was ich ihm (meinem Körper) und meiner Seele damit all die Jahre angetan habe.

Ich lernte erst Entspannung und Ruhe wieder auszuhalten, später sie zu genießen und noch später die fest zu integrieren.

Von der Leaderin zur Coachin

Von den Erkenntnissen und Entwicklungen war ich tief bewegt und fand dabei eine andere lange vermisste Seite an mir wieder, der ich lange Zeit den Raum abgeschnitten hatte: meine gefühlvolle, kreative und empathische Seite.

Ich entschloss mich also dieser wieder Platz zu verschaffen und meldete mich zur Ausbildung zur Systemischen Gesundheitscoachin an. Damit wollte ich anderen Menschen so helfen, wie mir auch geholfen wurde. Mit Hilfe-zur-Selbsthilfe Menschen für ihren eigenen Weg zu befähigen. Da ich aus eigener Erfahrung wusste, wie schwierig es ist einen Gang runterzuschalten und das Tempo rauszunehmen, bildete ich mich in Bereichen verschiedener Körperübungen wie Yin Yoga, Nordic Walking, Wirbelsäulengymnastik, Atemtechniken und Entspannungsverfahren weiter, um damit meine Kund:innen Schritt für Schritt begleiten zu können. Später schloss ich ebenfalls noch eine Train-the-Trainer-Ausbildung an, um mein Wissen und meine Erfahrungen nachhaltig an meine Kund:innen weitergeben zu können.

How it’s going…

Nach der Rückkehr an meinen Arbeitsplatz habe ich meine Stunden um 25% reduziert, eine 4-Tage-Woche eingeführt und meine alte Position inklusive Führungsverantwortung abgegeben, obwohl es mir damals auch viel Freude bereitet hatte Führungskraft zu sein. Aber mein neuer Weg und meine neuen Prioritäten waren mir wichtiger. Deswegen habe ich mich gegen das weitere Streben nach Karriere entschieden und dafür für ein Leben in Balance, in dem ich alle meine Seiten integrieren kann.
Ich habe mich bewusst meinen Ängsten gestellt und einen neuen Weg für mich ausprobiert ohne Gewissheit, wie er ausgehen wird.

Heute möchte ich nun anderen Menschen die Möglichkeit geben auch für sich ihren passenden Weg zu finden.
Zu lernen ihre Bedürfnisse zu erkennen, ihre Prioritäten zu finden, sich ihren Ängsten zu stellen und ihre Reise anzutreten.
Damit sie entscheiden, welche Einwände echte Einwände sind und sich freimachen von der Meinung anderer, was sie von dem neuen Lebensweg halten könnten.

Meine Mission ist es Menschen zu ermutigen sich selbst Priorität zu geben und auszusteigen aus dem Sollte/Müsste/Könnte.
Sie sollen wieder darauf vertrauen können, was SIE wirklich wollen.

Caroline Heft

Brain

Heart

Body

Industriekauffrau
Senior Commercial Project Managerin

Systemische Gesundheitscoachin IHK (Institut für Lebenskunst)
Trainerin für Seminare & Workshops (Europäischer Hochschulverbund)

Yin Yoga Trainerin (Akademie für Sport und Gesundheit)
Nordic Walking Trainerin (Akademie für Sport und Gesundheit)
Wirbelsäulengymnastik Trainerin (Akademie für Sport und Gesundheit)

Wenn du mich, Caroline Heft – Coachin, Trainerin und Ex-Leaderin, jetzt gerne kennenlernen möchtest, nutze mein Kontaktformular

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